Tipp: So erkennen Sie gefärbte schwarze Oliven

Eisensalze statt Sonnenreife

Schwarze Oliven gelten als reif, aromatisch und mild. Aber Vorsicht: In den meisten Fällen ist die Farbe künstlich. Hier erfahren Sie, wie Sie zuverlässig eingefärbte schwarze Oliven erkennen.

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Schwarze Oliven gelten als kulinarische Verkörperung der typischen, mediterranen Ruhe. Denn Oliven bekommen die dunkle Farbe nur, wenn Sie in den warmen Sonnenstrahlen langsam reifen. Erst sind die Steinfrüchte grün, später violett und schließlich, wenn sie vollkommen sonnenverwöhnt sind, schwarz. Denn tatsächlich ist die Farbe der Oliven nur der Indikator des Reifegrades, die Sorte der Pflanze spielt hierbei keine Rolle. Jede schwarze Olive war einst grün – und mit genügend Zeit verdunkelt sich auch jede grüne Olive am Baum. Ein langsames, unhektisches und entspanntes Reifen, das Sie schmecken: Sind die grünen Oliven noch intensiv, leicht bitter und manchmal etwas scharf, schmecken ihre dunkleren Pendants deutlich milder und komplexer. Gleichzeitig haben schwarze Oliven eine zartere Konsistenz. Kein Wunder also, dass schwarze Oliven als qualitativ hochwertiger gelten.

(Source: http://www.ekitchen.de)

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Schwarze Oliven

Bei schwarzen Oliven handelt es sich nicht immer um natürlich gereifte Oliven. Oft werden grüne Oliven einfach nur schwarz eingefärbt. Das muss bei loser Ware oder in der Gastronomie allerdings kenntlich gemacht werden. Auf verpackten Oliven darf dieser Hinweis jedoch fehlen. Wer es ganz genau wissen will, schaut am besten in die Zutatenliste: Eisen-II-Gluconat (E579) und Eisen-II-Lactat (E585) deuten auf dieses Verfahren hin.

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Ihr denkt, dass in Wasabi automatisch auch echter japanischer Meerrettich steckt? Dann liegt ihr (in den meisten Fällen) falsch. Wilder Wasabi wächst nur in Japan und ist äußerst anspruchsvoll. Aus diesem Grund kostet das Gewürz auch zwischen 150 und 200 Euro pro Kilo. Die im Supermarkt erhältlichen Wasabi-Nüsse oder Erbsen enthalten zwischen 0,003 und 2 Prozent des Originalprodukts.

Aufgrund der schlechten Verfügbarkeit und des Preises wird wilder Wasabi (Hon Wasabi) oft mit westlichem Wasabi (Seiyo Wasabi), ein Meerrettich-Senf-Gemisch, ersetzt. Der Unterschied: Hon Wasabi ist mintgrün, Seiyo Wasabi froschgrün.

Weiße Schokolade

Weiße Schokolade ist eigentlich überhaupt keine Schokolade. Wenn man sich die Zutatenliste anschaut, wird der weißen Schokolade das Kakaopulver und die Kakaomasse entzogen – die für normale Schoko unabdingbar sind. Zur eigentlichen Herstellung wird lediglich Kakaobutter, Zucker und Milch verwendet. Genau gesagt, dürfte sich diese Nascherei also nicht Schokolade nennen. Wir finden: Mit dieser Mogelverpackung können wir leben.

(Source: http://www.brigitte.de)