6 Lebensmittel, die nicht halten, was sie versprechen

Schwarze Oliven

Bei schwarzen Oliven handelt es sich nicht immer um natürlich gereifte Oliven. Oft werden grüne Oliven einfach nur schwarz eingefärbt. Das muss bei loser Ware oder in der Gastronomie allerdings kenntlich gemacht werden. Auf verpackten Oliven darf dieser Hinweis jedoch fehlen. Wer es ganz genau wissen will, schaut am besten in die Zutatenliste: Eisen-II-Gluconat (E579) und Eisen-II-Lactat (E585) deuten auf dieses Verfahren hin.

wasabiWasabi

Ihr denkt, dass in Wasabi automatisch auch echter japanischer Meerrettich steckt? Dann liegt ihr (in den meisten Fällen) falsch. Wilder Wasabi wächst nur in Japan und ist äußerst anspruchsvoll. Aus diesem Grund kostet das Gewürz auch zwischen 150 und 200 Euro pro Kilo. Die im Supermarkt erhältlichen Wasabi-Nüsse oder Erbsen enthalten zwischen 0,003 und 2 Prozent des Originalprodukts.

Aufgrund der schlechten Verfügbarkeit und des Preises wird wilder Wasabi (Hon Wasabi) oft mit westlichem Wasabi (Seiyo Wasabi), ein Meerrettich-Senf-Gemisch, ersetzt. Der Unterschied: Hon Wasabi ist mintgrün, Seiyo Wasabi froschgrün.

Weiße Schokolade

Weiße Schokolade ist eigentlich überhaupt keine Schokolade. Wenn man sich die Zutatenliste anschaut, wird der weißen Schokolade das Kakaopulver und die Kakaomasse entzogen – die für normale Schoko unabdingbar sind. Zur eigentlichen Herstellung wird lediglich Kakaobutter, Zucker und Milch verwendet. Genau gesagt, dürfte sich diese Nascherei also nicht Schokolade nennen. Wir finden: Mit dieser Mogelverpackung können wir leben.

(Source: http://www.brigitte.de)